Bitte entschuldigt die lange Verzögerung. Es ist manchmal nicht so einfach, einen Zugang mit Parkplatz zu finden. Aber hier erst einmal der Bericht für den 29.07.
Was danach geschah, erzählen wir später...
29.07.2004
Die Suche nach Internet war tatsächlich erfolgreich.
Am nächsten morgen ging es nach einem Englischen Frühstück weiter Richtung Nottingham. Der gute Mann, bei dem wir übernachtet hatten, schien Deutschland als Ganzes mit Bayern verwechselt zu haben und kommentierte das Hinstellen unserer Tellter mit "That's better than Sauerkraut for breakfast, isn't it?". Etwas seltsam, aber naja.
Wir waren also auf dem Weg nach Nottingham, um dort die Schwiegereltern meines Englischlehrers zu treffen. Nach einiger Zeit mussten wir tanken, fuhren also zur nächsten Tankstelle. Nach einem Anruf bei Familie Higgens stellten wir fest, dass es nur noch 6km bis ins Dorf East Leake waren. Die brachten wir schnell hinter uns und saßen wenig später mit Clife in einem sehr schönen Garten. Wir unterhielten uns und warteten auf die Ankunft seiner Frau Joan. Als die dann schliesslich auch da war, gab es etwas zu Essen (endlich mal wieder normales Essen). Danach fuhren wir nach Nottingham.
Eigentlich fuhren wir nur an den Rand von Nottingham, und zwar hinter Clife und Joan her. Die Reise endete an einem Park+Ride Parkplatz. Jetzt wissen wir, dass es die Engländer alle nicht so genau mit ihren Verkehrsregeln nehmen. Zu schnell fahren gehöhrt hier wohl dazu.
Am Park+Ride gab es für £ 2,50 eine Busfahrkarte, die offenbar für alle Insassen des Fahrzeugs galt.
In der Stadt angekommen wurden wir noch bis zur Burg gefürt und verabschiedeten uns dann.
Die Burg selber ist leider nicht mehr so gut erhalten. Statt dessen steht da ein Schloss, das als Museum diehnt. Die Ausstellung sagte uns nicht sonderlich zu, also gingen wir in die Stadt, und kauften einen Buchladen leer. Dann machten wir uns zu Fuss auf den Weg zurück zur Bushaltestelle, von da aus mit dem Bus auf zum Parkplatz und mit dem Auto Richtung Leicester.
Auch wenn wir denjenigen, den wir in Leicester eigentlich besuchen wollten, nicht erreichen konnten, dachten wir, es sei einen Besuch wert. Die Stadt ist schon faszinierend. Man sieht fast ausschliesslich Inder und in den meißten Vierteln riecht es wie im indischen Restaurant. Nur Bed and Breakfast gibt es in Leicester nicht. Schade. Wir irrten längere Zeit durch die Gegend, bis wir ein Kino fanden. Da kauften wir erstmal Karte für "Fahrenheit 9/11" und gingen danach zum benachbarten Chinesen, der eine Riesenportion Essen für einen humanen Preis anbot. Es schmeckte auch noch richtig gut.
Nachdem wir dann im Kino waren, waren wir beide müde. Nur hatten wir noch keinen Schlafplatz. Die Suche ging also weiter. Einige volle Hotels später nahmen wir dann ein Zimmer in einem "Days Inn" - ein Hotel an einer Autobahnraststätte. Immerhin ein warmes Bett, wenn auch in einem warmen Raum, und ein ordentliches Badezimmer. Einen Fernseher gab es auch, was braucht es noch mehr?
simbabque
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29.07.2004
Die Suche nach Internet war tatsächlich erfolgreich.
Am nächsten morgen ging es nach einem Englischen Frühstück weiter Richtung Nottingham. Der gute Mann, bei dem wir übernachtet hatten, schien Deutschland als Ganzes mit Bayern verwechselt zu haben und kommentierte das Hinstellen unserer Tellter mit "That's better than Sauerkraut for breakfast, isn't it?". Etwas seltsam, aber naja.
Wir waren also auf dem Weg nach Nottingham, um dort die Schwiegereltern meines Englischlehrers zu treffen. Nach einiger Zeit mussten wir tanken, fuhren also zur nächsten Tankstelle. Nach einem Anruf bei Familie Higgens stellten wir fest, dass es nur noch 6km bis ins Dorf East Leake waren. Die brachten wir schnell hinter uns und saßen wenig später mit Clife in einem sehr schönen Garten. Wir unterhielten uns und warteten auf die Ankunft seiner Frau Joan. Als die dann schliesslich auch da war, gab es etwas zu Essen (endlich mal wieder normales Essen). Danach fuhren wir nach Nottingham.
Eigentlich fuhren wir nur an den Rand von Nottingham, und zwar hinter Clife und Joan her. Die Reise endete an einem Park+Ride Parkplatz. Jetzt wissen wir, dass es die Engländer alle nicht so genau mit ihren Verkehrsregeln nehmen. Zu schnell fahren gehöhrt hier wohl dazu.
Am Park+Ride gab es für £ 2,50 eine Busfahrkarte, die offenbar für alle Insassen des Fahrzeugs galt.
In der Stadt angekommen wurden wir noch bis zur Burg gefürt und verabschiedeten uns dann.
Die Burg selber ist leider nicht mehr so gut erhalten. Statt dessen steht da ein Schloss, das als Museum diehnt. Die Ausstellung sagte uns nicht sonderlich zu, also gingen wir in die Stadt, und kauften einen Buchladen leer. Dann machten wir uns zu Fuss auf den Weg zurück zur Bushaltestelle, von da aus mit dem Bus auf zum Parkplatz und mit dem Auto Richtung Leicester.
Auch wenn wir denjenigen, den wir in Leicester eigentlich besuchen wollten, nicht erreichen konnten, dachten wir, es sei einen Besuch wert. Die Stadt ist schon faszinierend. Man sieht fast ausschliesslich Inder und in den meißten Vierteln riecht es wie im indischen Restaurant. Nur Bed and Breakfast gibt es in Leicester nicht. Schade. Wir irrten längere Zeit durch die Gegend, bis wir ein Kino fanden. Da kauften wir erstmal Karte für "Fahrenheit 9/11" und gingen danach zum benachbarten Chinesen, der eine Riesenportion Essen für einen humanen Preis anbot. Es schmeckte auch noch richtig gut.
Nachdem wir dann im Kino waren, waren wir beide müde. Nur hatten wir noch keinen Schlafplatz. Die Suche ging also weiter. Einige volle Hotels später nahmen wir dann ein Zimmer in einem "Days Inn" - ein Hotel an einer Autobahnraststätte. Immerhin ein warmes Bett, wenn auch in einem warmen Raum, und ein ordentliches Badezimmer. Einen Fernseher gab es auch, was braucht es noch mehr?
simbabque
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